Berufsausbildung

Im umfassenden gesellschaftlichen Wandel unserer Zeit spielen Bildung und lebenslang fortdauernde Qualifikation eine zunehmend größere Rolle. Eine fundierte Ausbildung ist Voraussetzung dafür, den steigenden Anforderungen in der Gesellschaft gerecht zu werden und ermöglicht den Start in eine erfolgreiche berufliche Laufbahn.

 

Die Befähigung zu ethisch begründetem Handeln im Beruf und die Bewahrung der Würde des Menschen ist das Leitziel unserer Ausbildung.

 

Bereits 1991 wurde das Euro-Medizinal-Kolleg gegründet. Es ist der Bildungsverbund aller Euro-Schulen, die auf dem Gebiet der Aus-, Weiter- und Fortbildung in den Bereichen Pflege, Sozialpflege, Pflegewirtschaft, Dokumentation und Information sowie Management im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind.

Die hier dargestellten Berufe stellen hohe Anforderungen an Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein, Umsicht und Sorgfalt, auch an Verständnis, Geduld, Toleranz und Selbstkontrolle. Körperliche Einsatzbereitschaft, psychovegetative Belastbarkeit und psychische Stabilität, die Schichtdienst, Wochenenddienst, spannungsreiche Situationen, Konfrontation mit Krankheit und Leiden u. a. mit sich bringen, müssen vorhanden sein, wenn unsere Absolventen ihre Ausbildung erfolgreich abschließen und sich im Berufsleben behaupten wollen.

 

Altenpfleger/innen pflegen, beraten, begleiten und betreuen selbstständig und eigenverantwortlich ältere Menschen. Zu ihren Aufgaben in der Gesundheitsvorsorge und Krankenpflege gehören zum Beispiel die Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung, Mobilisation und Aktivierung zur Erhaltung der körperlichen, geistigen und seelischen Funktionen und Fähigkeiten sowie die Ausführung ärztlicher Verordnungen wie Medikamentengabe, Verbandswechsel und Spülungen. Sie wirken auch bei der Behandlung und Rehabilitation kranker, pflegebedürftiger sowie behinderter älterer Menschen mit. Neben diesen medizinisch-pflegerischen Aufgaben begleiten, betreuen und beraten sie ältere Menschen in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten. Sie geben Hilfen zur Erhaltung der selbstständigen Lebensführung, leiten zur Freizeitgestaltung an, organisieren Feiern und Ausflüge und begleiten die älteren Menschen bei Behördengängen und Arztbesuchen. Im Rahmen der ambulanten Pflege arbeiten sie mit den Familienangehörigen und ehrenamtlichen Helfern zusammen und leiten diese in der häuslichen Altenpflege an. Sie arbeiten im medizinisch-sozialen Bereich, zum Beispiel in Altenpflegeheimen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, pflegerischen Wohnformen für Senioren, gerontopsychiatrischen Pflegezentren, in Rehabilitationseinrichtungen, gerontopsychiatrischen und/oder geriatrischen Fachkliniken bzw. Klinikabteilungen sowie in ambulanten Pflegediensten. Daneben sind sie auch in teilstationären Einrichtungen zur Tages- und Nachtpflege von Senioren und Seniorinnen tätig. Arbeitsplätze der Altenpfleger/innen sind vorwiegend die Wohnbereiche der Seniorenpflegeheime, Gemeinschaftsräume der stationären Pflegeeinrichtungen zur psychosozialen Betreuung und Tagesgestaltung, aber auch Untersuchungs- und Behandlungsräume. Für Einsatzbesprechungen, Pflegeplanungs- und Pflegedokumentationsaufgaben sowie Gespräche mit Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen nutzen sie die Diensträume. Im ambulanten Dienst sind sie im Rahmen von Hausbesuchen im häuslichen Lebensumfeld der Pflegebedürftigen tätig.

Altenpflegehelfer/innen sind vor allem in Einrichtungen der Altenhilfe, insbesondere in Pflegeheimen und Tagesstätten oder bei Sozialstationen und Pflegediensten tätig.

Prävention / Gesundheitsförderung Stationäre und ambulante Therapie Rehabilitation Kurwesen Wellness Lehre und Forschung Krankenhäuser / Fachkliniken ärztliche Praxen Reha-Einrichtungen und Kurbetriebe Pflegeheime Industriebetriebe Beratung und Schulung Krankenkassen, Institutionen im Gesundheitswesen, Sportwesen Ausbildung an Berufsfachschulen Lehre und Forschung Hochschulen/ Universitäten

Arbeitsplätze für Heilerziehungspfleger/innen sind vorwiegend die Einrichtungen des Sozial- und Pflegewesens, insbesondere Behindertenwohnheime, betreute Wohnformen für Behinderte, Wohn- und Betreuungseinrichtungen für Gehörlose, Blinde oder chronisch psychisch Kranke, Versorgungsräume in Fach- oder Rehabilitationskliniken, psychosoziale Wohn- und Betreuungsstätten, pädiatrische Frühförderzentren, integrative Kindertagesstätten, Förderschulen und therapeutische Werkstätten. Bei ambulanter Behindertenbetreuung sind Heilerziehungspfleger/innen an wechselnden Arbeitsorten tätig. Teilweise arbeiten sie auch in der offenen Behindertenarbeit.

Physiotherapie ist ein Heilberuf und bedarf einer ärztlichen Diagnose und Verordnung. Zu den Tätigkeiten gehören das Konzipieren des jeweiligen Behandlungsplanes, Erstellen von Übungsprogrammen, Motivieren der Patienten, Anregen zur Eigenverantwortlichkeit und selbstständigen Durchführung.

Kindertagesstätten, Krippen, Kindergärten, integrative Einrichtungen Erholungsheim, Vorschulheim, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege Familie Kinderkrankenstation

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AKTUELLES

Stundenpläne online

Ab sofort können die Stundenpläne auch online eingesehen werden.

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Bildungsmesse 2010

Im Rahmen der Bildungsmesse 2010 findet eine Reihe von Veranstaltungen statt. Die Euro-Schulen Bitterfeld/Wolfen zählen zu den Ausstellern der Bildungsmesse und freuen sich auf Ihren Besuch.

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Deutscher Weiterbildungstag 2010

Deutscher Weiterbildungstag 2010

Am 24. September 2010 findet der »3. Deutsche Weiterbildungstag« statt. Rund 100.000 Menschen aus mehr als 500 Bildungs-Einrichtungen und -Unternehmen sollen an diesem Tag aktiv werden, um bundesweit auf die wachsende Bedeutung von Bildung und Weiterbildung für unsere Gesellschaft und den Wirtschaftsstandort Deutschland aufmerksam zu machen.

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