Freizeit
Wer lernt und arbeitet, soll sich auch erholen können. Dafür ist in Bitterfeld-Wolfen gesorgt, auch wenn es sich um ein traditionsreiches Industriegebiet handelt, das für seine Chemieindustrie und seine reichhaltigen Braunkohlevorkommen bekannt wurde. In den letzten Jahren hat sich hier eine Symbiose zwischen Industrie und Tourismus entwickelt. Erholungsmöglichkeiten und Gelegenheiten für kulturelle und sportliche Aktivitäten sind reichlich vorhanden. Wir möchten nachfolgend nur eine kleine Auswahl davon aufzeigen.
Die Stadt Bitterfeld-Wolfen ist noch ganz jung und besteht erst seit 1. Juli 2007. Die Städte Wolfen und Bitterfeld sowie die Gemeinden Thalheim, Greppin und Holzweißig haben sich darin zur nunmehr viertgrößten Stadt Sachsen-Anhalts zusammengeschlossen. Umso mehr hat die neue Stadt ihren Einwohnern und Besuchern zu bieten.
SEHENSWERTES
Das neue Wahrzeichen der Region ist weithin sichtbar und ein Kunstwerk, das man jederzeit begehen und damit die Region aus luftiger Höhe erkunden kann. Bei gutem Wetter hat man einen Rundumblick über die neue Stadt und blickt direkt auf den Großen Goitzsche-See, um den herum sich weitere zahlreiche Freizeitgelegenheiten bieten.
Der Pegelturm und die schwimmende Seebrücke sind Anziehungspunkte für Gäste aus Nah und Fern. Vom Pegelturm haben Sie über den idyllischen Wasserspiegel hinweg ein wunderbares Panorama auf Landschaft, Dorf, Stadt und Industrie. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Kleinwegebahn können Sie eine Landschaft mit der aufblühenden Natur erkunden.
Aus dem Gedanken, das Bitterfelder Wasserwerk in die Konzeption der Wasserfront an der Goitzsche mit einzubeziehen und einer öffentlichen Nutzung zuzuführen, entstanden 1996 die Idee für die Nutzung der Anlagen und Gebäude aus den Jahren 1910 bis 1983 durch Umwandlung in ein Wasserzentrum.
Das Industrie- und Filmmuseum ist weltweit die einzige Einrichtung, welche die Geschichte der Forschung und Technologie der Herstellung von modernen Foto- und Kinefilmen dokumentiert. Anhand von Originalmaschinen am Originalstandort - einem Gebäude aus den Gründungsjahr 1909 - erfährt der Museumsbesucher durch ehemalige Mitarbeiter der Filmfabrik Wolfen, wie die einst zweitgrößte Filmfabrik der Welt Rohfilm produzierte.
Edelsteine? Ja, auch die kamen einst aus Bitterfeld. Für seine synthetischen Edelsteine war die Stadt weithin bekannt. Und auch heute kann man die edlen Stücke noch im Museum bewundern. Produziert wird allerdings seit einigen Jahren schon nicht mehr.

Bereich: Medizinal

Bitterfelder Bogen
Pegelturm und Seebrücke
Wasserzentrum
Industrie- und Filmmuseum
Edelsteinmuseum
